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R-Filter-Blog

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Gegen Schimmel in Kühlhäusern mit Ozon und UV-C-Licht

Quelle: https://ors.od.nih.gov/sr/dohs/Documents/cold-room-mold.pdf

Das folgende axonometrische Diagramm veranschaulicht den Kühlprozess in einem Kühlhaus. Die meisten Kühlhäuser und Kühlräume haben ein geschlossenes Belüftungssystem. Die Luft wird umgewälzt und verbleibt im Raum. Verdampferventilatoren blasen kalte Luft ein. Während sie im Raum zirkuliert, wird sie relativ warm und kehrt zum Verdampfer zurück, wo sie erneut abgekühlt wird. Der Zyklus beginnt von neuem.

Das Öffnen der Tür ist normalerweise die einzige Möglichkeit, frische Luft in den Raum zu bekommen. Warme einströmende Luft lässt Kondenswasser auf kalten Oberflächen kondensieren, was günstige Bedingungen für Schimmelwachstum schafft.

Schimmelpilzsporen sind überall um uns herum: in der Luft, die wir atmen, auf Oberflächen, sowohl in Innenräumen als auch im Freien, außer am Nord- und Südpol. Aus ökologischer Sicht besteht die wichtige Rolle von Schimmelpilzen in der Zersetzung von organischem Material. Für das Wachstum und die Entwicklung von Schimmelpilzen sind eine Oberfläche, eine Nährstoffquelle und Feuchtigkeit erforderlich. In Kühlhäusern bietet die warme Luft, die auf kalten Oberflächen kondensiert, eine geeignete Grundlage für das Schimmelwachstum.

Schimmel tritt nicht nur an den Innenwänden von Kühlhäusern und Lagerräumen auf, sondern auch auf der Oberfläche von gelagertem Obst und Gemüse. Das Problem ist komplex und die Bekämpfung muss umfassend geplant werden. Mit unseren R-FILTER-Geräten empfehlen wir eine Schutzmethode mit Ozongas und UV-C-Licht.

Von der Hallendecke abgehängt, 2-3 Meter vor den Verdampfergebläsen, montieren wir so genannte UV-Lampenrahmen, die dem Umluftstrom so wenig Widerstand wie möglich bieten. Wir verwenden UV-Lampen, die auch Ozon erzeugen. Der kombinierte Einsatz von UV-C-Licht und Ozon führt zu einem doppelten Schlag gegen Schimmelsporen in der Luft. Dank der Umluft erreicht das Ozongas jeden Winkel des Lagers sowie die Oberfläche des gelagerten Obstes und Gemüses und verhindert so das Schimmelwachstum.

Ozongas eignet sich auch für die Beseitigung von Ethylen, das bei der Reifung von Produkten in Obst- und Gemüselagern freigesetzt wird. Wenn sich dieses Gas ansammelt, reifen Obst und Gemüse schnell nach, was zu Qualitätseinbußen und einer verkürzten Haltbarkeit führt.

Das bei 254 nm emittierte UV-C-Licht ist äußerst wirksam bei der Vernichtung von Schimmelpilzen (Aspergillus niger, Aspergillus fumigatus, Microsporum canis, Epidermophyton floccosum, Trichophyton rubrum), da das Licht die gesamte Umgebung, in der die Lampe verwendet wird, abdeckt und somit ein großes Luftvolumen desinfiziert werden kann. Die für die Zerstörung erforderliche Strahlendosis wird dadurch gewährleistet, dass die Verdampferventilatoren 24 Stunden am Tag laufen und die R-FILTER-Anlage parallel dazu betrieben wird, so dass die Schimmelpilzsporen während der Umwälzung wiederholt bestrahlt werden. Das Personal, das sich im unteren Bereich des Lagers aufhält, ist aufgrund der Konstruktion der Anlage nicht direkt dem UV-C-Licht ausgesetzt. UV-Licht mit einer Wellenlänge von 185 nm erzeugt Ozon, das Schimmelpilze abtötet. Ozon kann in der Luft dorthin gelangen, wo UV-C-Licht nicht direkt hinkommt. Ozon hat einen starken, stechenden, chlorähnlichen Geruch. Seine oxidierende Wirkung reizt die Atemwege stark. Die international anerkannten Grenzwerte für die Exposition gegenüber Ozon am Arbeitsplatz sind:

  • 0,1 ppm (0,2 mg/m³) für einen 8-Stunden-Arbeitstag
  • 0,2 ppm (0,4 mg/m³) für max. 15 Minuten

Die für die Ozonvernichtung von Schimmelpilzen erforderliche Ozonkonzentration wird dadurch gewährleistet, dass die Verdampferventilatoren rund um die Uhr laufen und die R-FILTER-Anlage parallel dazu betrieben wird, so dass die Schimmelpilzsporen während der Umwälzung wiederholt Ozon ausgesetzt werden und das Ozon kontinuierlich alle Oberflächen im Lager erreicht.

Im Lager müssen so viele ozonerzeugende UV-Ozonrahmen verwendet werden, dass die über 24 Stunden gemessene Ozonkonzentration im unteren Bereich des Lagers 0,1 ppm nicht überschreitet. Bei dieser Konzentration kann das Personal des Lagers den Eingang benutzen, da die Konzentration auch während eines 8-Stunden-Arbeitsprogramms den für sie zulässigen Wert nicht überschreitet. Zur Sicherheit sollte an einer charakteristischen Stelle in 150 cm Höhe ein Ozonkonzentrationsdetektor angebracht werden, der ozonerzeugende Lampen oberhalb von 0,1 ppm abschaltet. Es ist wichtig, dass die Verdampfergebläse und die R-FILTER-Anlage miteinander verbunden sind. Wenn die Verdampferventilatoren nicht funktionieren, kann auch das Gerät nicht funktionieren!

MSZ EN ISO 9001:2015 und MSZ EN ISO 14001:2015 zertifiziert

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